Maria Waldrast in Matrei am Brenner, Tirol

Diözese Innsbruck


Der Marienwallfahrtsort Maria Waldrast ist einer der ältesten Tirols und gehört zu den höchstgelegenen Wallfahrtsorten der Alpen (1641 m). 1407 Auffindung des Gnadenbildes (Maria mit Kind) durch zwei Hirten etwas oberhalb des heutigen Klosters. Nach der Kapelle wird 1622 mit dem Bau der heutigen Wallfahrtskirche begonnen; Erzherzog Leopold V. stiftet für die Serviten ein Kloster.

1785 wird der Serviten-Pilgerort durch Joseph II. aufgehoben, Kirche und Kloster werden schwer in Mitleidenschaft gezogen. Erst 1845 erfolgt der Wiederaufbau durch die Serviten. 1941 erleidet der Wallfahrtsort seine zweite Aufhebung durch das NS-Regime; 1945 Rückkehr des Gnadenbildes und der Serviten.

Albino Luciani, der spätere 33 Tage Papst Johannes Paul I. besucht Maria Waldrast.

Von 1985 - 2000 wurde Maria Waldrast einer umfassenden Generalrenovierung unterzogen, wobei auch die Schäden der beiden Aufhebungen behoben wurden. Maria Waldrast (1641m) am Fuße der Serles (2718m) ist ein viel besuchter Wallfahrtort (Nachtwallfahrten). Heute erstrahlt es wieder in neuem Glanz. Erst seit 1985 wird das Bergkloster (höchstgelegenes Kloster Mitteleuropas) durch ein eigenes E-Werk mit Strom versorgt. Davor besorgte dies ein Dieselgenerator.

Ein Großteil des Hauses wird als Klostergasthof "Maria Waldrast" geführt. Bei uns können Sie sich in Ruhe erholen und sich in unserem Klostergasthof mit Köstlichkeiten verwöhnen. Für Sportsfreudige liegen wir direkt an der Langlaufloipe und der beleuchteten Rodelbahn. Unser Gasthof und Wallfahrtsort liegt traumhaft romantisch am Fuße der Serles, des "Hochaltars Tirols" (2781 m). 6 km von Matrei (Brenner-Autobahn) entfernt, sind wir durch eine gute Höhenstraße leicht erreichbar.

Ausgedehnte Wälder und herrliche Almen machen Maria Waldrast zu einem Ort der Kraft, einer Oase der Besinnung. Wanderungen und Bergtouren laden zur Erholung ein. Die diversen Stuben des Gasthauses ermöglichen auch ein gemütliches Beisammensein von Gruppen; Sonnenhungrige kommen auf der Sonnenterasse voll auf ihre Rechnung.

Weitere Informationen: www.mariawaldrast.at

 

Gottesdienstordnung

WEGEN CORONA AUSGESETZT

Nachtwallfahrten

WEGEN CORONA AUSGESETZT


KRAFT AUS DER STILLE:

Verehrung des hl. Peregrin und heilsame Marienquelle

 

Der Marienbrunnen vor der Wallfahrtskirche
mit dem heilsamen Wasser
Eine fast 300 jährige Tradition hat die Verehrung des heiligen Peregrin (1265-1345) im Servitenorden. Selbst wunderbar von Knochenkrebs geheilt, wird der Servit Peregrin Laziosi bei chronischen Krankheiten, Fußleiden, vor allem aber von Krebs- und AIDS-Kranken als Patron und Fürsprecher angerufen. Neben der Peregrinikapelle in Innsbruck (1731) hat somit auch Maria Waldrast ein modern gestaltetes Heiligtum derselben Art. Die Kapelle lädt im Nebenhaus zu Gebet und Stille ein und ist übertags immer zugänglich - "ein Ort des Vertrauens und der Hoffnung".

Bereits im 16. Jahrhundert wurde hier eine Quelle gefasst, der man heilende Wirkung zusprach, eine Tatsache, die auch moderne Analysen bestätigen. Das Wasser ist seit 1996 im Marienbrunnen vor der Kirche neu gefasst. Menschen aus allen Landesteilen und von weit über Tirol hinaus holen gerne Wasser, um es auch zuhause trinken zu können.

Maria Waldrast ist ein Wallfahrtsort mit langer und großer Tradition. Maria hat im Wald Rast gemacht, wo das Bild aufgefunden wurde.

Nicht nur das Klostergasthof, sondern auch das herrliche Bergpanorama macht Maria Waldrast als Wallfahrt sehr attraktiv. Besonders beliebt und besucht sind die monatlichen Nachtwallfahrten, jeweils am 1. Freitag von Mai bis Oktober.